Webseite · 10. Juli 2026 · ca. 6 Min. Lesezeit

Was kostet eine professionelle Webseite wirklich?

„Was kostet eine Webseite?" ist eine der häufigsten Fragen, die uns kleine Unternehmen stellen – und eine der am schlechtesten beantworteten im Netz. Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, welchen Weg Sie wählen. In diesem Artikel rechnen wir die vier üblichen Wege durch – inklusive der Kosten, über die vorher selten jemand spricht.

Weg 1: Der Homepage-Baukasten – günstig, aber Sie arbeiten selbst

Anbieter wie Jimdo, Wix oder IONOS werben mit Preisen ab etwa 10 bis 35 Euro im Monat. Das klingt unschlagbar günstig – und für manche ist es das auch. Was in der Werbung fehlt, ist der Preis Ihrer eigenen Zeit.

Wer noch nie eine Webseite gebaut hat, braucht erfahrungsgemäß viele Abende oder Wochenenden, bis eine Seite steht, die man Kunden zeigen möchte: Texte schreiben, Bilder auswählen und zuschneiden, Menüs anordnen, die Seite fürs Handy prüfen, Impressum und Datenschutzerklärung ergänzen. Und danach hört die Arbeit nicht auf – Öffnungszeiten ändern sich, Preise ändern sich, das Angebot ändert sich.

Dazu kommen die typischen Baukasten-Grenzen: eingeschränkte Designs, die man der Vorlage ansieht, Zusatzkosten für Domain, professionelle E-Mail-Adresse oder erweiterte Funktionen – und wenn etwas klemmt, hilft ein Support-Chat statt eines Menschen, der Ihren Betrieb kennt.

Kurz gesagt: Ein Baukasten ist günstig, wenn Ihre Zeit nichts kostet und Ihnen ein einfaches Ergebnis reicht. Für einen Betrieb, der über die Webseite Kunden gewinnen will, ist er selten die beste Rechnung.

Weg 2: Der Freelancer – individuell, aber personenabhängig

Ein guter freiberuflicher Webdesigner baut Ihnen eine individuelle Seite, häufig im Bereich von etwa 1.500 bis 5.000 Euro, je nach Umfang. Das kann ein sehr guter Weg sein – wenn Sie einen zuverlässigen Freelancer finden.

Der wunde Punkt ist die Zeit danach: Viele Freelancer übergeben die fertige Seite und sind dann für das nächste Projekt gebucht. Wer ändert später die Öffnungszeiten? Wer spielt Sicherheits-Updates ein? Wer hilft, wenn die Seite nicht erreichbar ist? Genau an dieser Stelle veralten viele Webseiten kleiner Betriebe – nicht, weil sie schlecht gebaut wurden, sondern weil sich niemand mehr kümmert.

Weg 3: Die Agentur – professionell, aber für viele KMU überdimensioniert

Klassische Webdesign-Agenturen in Deutschland rufen für eine Unternehmens-Webseite üblicherweise etwa 3.000 bis 8.000 Euro auf, aufwendigere Projekte mit Fotoshooting, Texterstellung und Animationen liegen schnell im fünfstelligen Bereich. Dazu kommen laufende Wartungsverträge, die je nach Agentur zwischen 50 und mehreren hundert Euro im Monat kosten.

Für größere Mittelständler mit eigener Marketingabteilung ist das oft angemessen. Für eine Bäckerei, eine Praxis oder einen Handwerksbetrieb mit fünf Mitarbeitern steht der Preis aber selten im Verhältnis zum Nutzen – zumal viele Agenturprozesse (Workshops, Abstimmungsrunden, Pflichtenhefte) auf Konzerne zugeschnitten sind, nicht auf den Betriebsalltag eines Inhabers.

Weg 4: Der Komplett-Service – bauen lassen plus laufende Betreuung

Der vierte Weg kombiniert das Beste aus beiden Welten und wird auch als „Website as a Service" bezeichnet: Ein Anbieter baut die Seite komplett für Sie und betreut sie danach dauerhaft – Hosting, Pflege, Änderungen und Technik inklusive, gegen eine überschaubare monatliche Pauschale.

Genau so arbeiten wir bei appymindo: Sie bekommen zuerst einen fertigen Entwurf Ihrer neuen Webseite zu sehen – kostenlos und unverbindlich. Erst wenn er Ihnen gefällt, geht es los. Unser Starter-Paket kostet 890 Euro einmalig plus 29 Euro im Monat für Pflege und Hosting; alle Pakete finden Sie transparent auf unserer Preisseite.

Der entscheidende Unterschied zum Baukasten: Sie investieren keine eigenen Abende. Der Unterschied zur klassischen Agentur: Sie zahlen keinen fünfstelligen Betrag und haben trotzdem dauerhaft jemanden, der sich kümmert – einen festen Ansprechpartner statt einer Ticket-Warteschlange.

Die versteckten Kosten, an die niemand denkt

Fazit: Rechnen Sie in Gesamtkosten, nicht in Monatspreisen

Vergleichen Sie nicht den Baukasten-Monatspreis mit dem Agentur-Angebot – vergleichen Sie, was Sie über drei Jahre insgesamt zahlen und was Sie dafür bekommen: Ihre eingesetzte Zeit, die Qualität des Ergebnisses und vor allem die Frage, wer sich nach dem Livegang kümmert.

Für die meisten kleinen Betriebe ist ein Komplett-Service mit fairem Einmalpreis und niedriger monatlicher Pauschale die Rechnung, die aufgeht: professionelles Ergebnis, keine eigene Arbeitszeit, planbare Kosten.

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